REW Workshop (Part 1)

  • Hallo liebe Community,

    ergänzend zum Akustik FAQ Thread möchte ich eine grobe Hilfe zur Anwendung der kostenlosen Software Room EQ Wizard anbieten.Um es gleich vorab zu sagen, liebe skeptische Fachleute, es handelt sich dabei um keine Diplomarbeit, sondern um einen leicht verständlichen Workshop, der dem Homestudio-Betreiber und Hobbymusiker eine Möglichkeit geben soll, im Alleingang eine grobe Übersicht seiner Akustischen Raumsituation zu erhalten. Wer ein kommerzielles Studio plant, sollte natürlich einen Fachmann zu Rate ziehen.
    KAPITEL 1 (die erste richtige Messung)
    1. Zutaten

  • -Room EQ Wizard (Abk. REW)

    https://i1.wp.com/recording.de/uploads/newbb/1906f766b7c29a6e2f6fa0e1b6cc30d7.jpg

    Das kostenlose Programm erhält man hier http://www.hometheatershack.com/roomeq/

    Man muss sich registrieren. Es gibt eine Liste mit email-Adressen, die aus Schutz vor Spambots nicht akzeptiert werden. Ich habe mich mit einer gmx.net-Adresse angemeldet. Eine gmx.de-adresse hingegen wird nicht akzeptiert. Hier die Liste: http://www.hometheatershack.com/bannedemail.html

    Nicht vergessen auch die Kalibrierungsdatei für das Messmikro mit zu downloaden, wenn es unter den angebotenen Kandidaten vertreten ist.

    REW läuft nur mit Java Skript, also muss Java installiert sein. Am besten gleich mal updaten unter http://www.java.com

    -Messmikrofon

    https://i0.wp.com/recording.de/uploads/newbb/839fb941d65706b0cb66b9c2939559d1.jpg

    Um ein brauchbares Messergebnis zu erhalten, benötigt man ein speziell dafür geeignetes Mikro mit Kugelcharakteristik. Das Behringer ECM8000 eignet sich durch seinen wirklich unschlagbaren Preis (ca. 50€) und der Tatsache, dass es für REW ein Calibrierungsfile gibt, hervorragend für unsere Messungen.
    -Soundkarte, Preamp, Phantomspeisung
    Zu empfehlen ist eine solide Soundkarte. Es muss nicht die beste sein, aber auch nicht unbedingt der Onboardchip des PCs.

    Es gibt Probleme mit Multiport Firewire-Soundkarten, was an Java liegt, da das Skript dies leider nur spärlich unterstützt. Man sollte das also mit einkalkulieren bei der Vorbereitung.

    Der Preamp für unsere einfachen Messungen muss nicht High-End sein, der am Interface oder Mixer reicht aus.

    Das ECM800 benötigt Phantompower.

    Mikrofonkabel nicht vergessen mit zu bestellen, wenn man noch keins hat.

  • -Mikrofonstativ

    Eine Halterung ist beim ECM8000 beigelegt, um es an allen üblichen Mikrofonstativen zu befestigen. Ein günstiges Modell ist völlig ausreichend
    -Abhöre

    Um den Raum Akustisch zu vermessen, benötigt man natürlich Boxen. Studiomonitore sind günstigen Hifisystemen vorzuziehen. Je breiter das Abhörsystem das Frequenzspektrum wiedergibt (also um so tiefer der Bass geht) desto besser kann man auch das Raum-Eigenmoden-Verhalten des Raumes beurteilen. Wenn man in absehbarer Zeit nicht vor hat, seine z.B. 5“- oder 8“-Monitore mit Subwoofer aufzurüsten, ist es natürlich nicht so wichtig und es reichen die Monitore, die man da hat und eh verwendet.

    -(Optional) Pegelmessgerät

    https://i1.wp.com/recording.de/uploads/newbb/ffc65ef895b7861a8dd2cd34e046bba4.jpg

    Ein SPL-Pegelmesser, wie z.B. ein günstiges C-gewichtetes Gerät wie es Elektrofachgeschäfte wie Conrad anbietet, ist ein nützlicher kleiner Helfer (ca 25€ kostet z.b. das Voltcraft SL-50). So kann man z.B endlich mal den 83-85db/SPL Referenzpegel bestimmen.

    Dies wäre auch der optimale Pegel der empfehlenswert für die Messungen ist.

  •  

    2. Aufstellung
    Das Messmikrofons muss genau „auf“ der Spitze des Stereodreiecks aufgestellt werden.
    Die Spitze des Messmikros zeigt nach oben und ist genau auf gleicher
    Höhe wie die Hochtöner eurer Abhöre. Auf dieser Höhe befinden sich
    schließlich auch eure Ohren beim Arbeiten
    Eine gute Gelegenheit, nochmal genau zu prüfen, ob Ohren und
    Abhörmonitore ein gleichschenkeliges Dreieck bilden, wie in der Grafik
    zu sehen. Man beachte auch, wo sich der Kopf befindet. Er ist nicht
    „auf“ der Spitze des Dreiecks, wo das Messmikro aufgestellt werden muss,
    sonder „in“ der Spitze.

    https://i2.wp.com/recording.de/uploads/newbb/d3f43ef8c6e203f84a772df7e3f5846c.jpg
    Das Mikro wird an einen Eingang der Soundkarte angeschlossen. Wenn

    dieser keinen Preamp mit Phantomspeisung besitzt, natürlich mit

    entsprechenden externem Preamp, Channelstrip oder Mischpult dazwischen.

    Wie man eine Aufnahmekette mit Kondensatormikrofon richtig verkabelt,

    sollte zu den rudimentärsten Grundkenntnissen des Recordings gehören,

    die ich voraussetze.

    Weiterlesen

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